Deutscher Weinstraßen – Halbmarathon – in Bockenheim… persönliche Bestzeit… Yiiiiiieeeeehhhhaaaa… ;-)

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Hach, was ein Tag heute. Das Feuerpferdle am Strahlen. Gestern war ich ja schon aufgeregt. Und erst heute morgen… Um 6 Uhr war die Nacht vorbei – Duschen, Kaffee trinken, Müsli essen, Tasche schnappen und ab nach Bockenheim. Gleich mal die Startnummern holen, die Tasche deponieren – und by the way, es taucht ein Hungergefühl auf, gleich mal noch ne Brezel futtern. Lieblingsmensch und ich machen dies auf unsere ganz eigene Art – ich das Harte, er das Weiche. Von der Brezel. 😉

Wir trafen eine Menge Läufer, wow. In der Pfalz ist das wie ein Familientreffen, herzliche Begrüßung, ein paar Worte wechseln, einfach klasse. Und so trafen wir neben unseren Teammitgliedern der Sandbox Warriors viele, die ich schon persönlich oder eben zunächst nur über Facebook kannte. Wir trafen Robert Wimmer, ein Extremläufer, zum Beispiel Transeuropalauf… Wir trafen Uwe Schork und Sabine Flechner-Schork, die beiden, die mir mit dem Laufworkshop und der Laufanalyse so toll geholfen haben. Wir trafen die Lebensläufer – Jeanette und Thomas Wenskat. Und viele viele mehr… Lieblingsmensch und ich bekamen gleich ein Sandbox Warriors Laufshirt ausgeliehen – unser erster Lauf also im Vereinstrikot.

Nach einem Gruppenfoto reihten wir uns am Start auf. Hach. Ich war aufgeregt. Hatte so keine Ahnung, was ich da heute abliefern kann. Ausgeruht genug war ich auf alle Fälle. Und Alex Rossbach, unser Sandbox Warrior Oberchief, stellte mir gleich einen Pacemaker an meine Seite, was ich total klasse fand. Zumal ich meinen letzten offiziellen Halbmarathon im September 2009 mit einer Nettozeit von 2:24:42 gelaufen bin. Natürlich hatte ich einige lange Läufe in diesem Jahr, aber eben nur gechillte – weil mehr nicht ging. Und nachdem letzten Sonntag und auch letzten Dienstag mit mir kein Pott zu gewinnen war, hoffte ich nur, eine Zeit unter 3 Stunden zu schaffen…

Der Startschuß, die Masse setzte sich langsam in Bewegung und über der Ziellinie endlich laufen. Hach. Keine Schmerzen. Knöchel wunderbar. Zehen wunderbar. Wir liefen mit der Masse mit und langsam weitete sich das Feld. Mit einem Pacemaker an der Seite ist es wunderbar zu laufen – du konzentrierst dich aufs Laufen, er auf die Zeit und pampert dich einfach, damit du die ganze Strecke schaffst. Das Tempo bewegte sich zwischen 6:15 und 6:45, mental klasse war, dass wir zunächst überholten, uns von hinten niemand überholte und wir am Feld dran bleiben konnten. Die Strecke selbst wunderschön, toll für die Augen, doch eben auch hügelig, wellig. Die meisten Anstiege lief ich, lediglich auf den letzten Kilometern ging ich dann flott. Alle 5 km ein Verpflegungsstand – ich gönnte mir ein isotonisches Getränk, Essen brauchte ich nicht. Unterwegs nahm ich immer wieder ein Gel Shot, so alle 5 km. Beim VP KM 10 musste ich mal kurz ein Häuschen aufsuchen, man kennt das ja… 😉

Wir peilten eine Zeit von 2 h 15 an, doch zum Schluß musste ich doch ein bißchen Tempo rausnehmen. Wobei ich mit einer Nettozeit von 2:21:37 absolut zufrieden bin. Damit hab ich zum einen überhaupt nicht gerechnet, zum anderen habe ich meine Zeit von Karlsruhe unterboten und während Karlsruhe flach war, gab es hier 152 Höhenmeter zu absolvieren. Glücklich, total zufrieden, wow!!!! Yiiiiieeeehhhhaaaa. Da geht was dieses Jahr. Und es ist immer wieder so – die letzten Läufe davor sind eine einzige Quälerei und beim offiziellen Lauf setze ich dann einen drauf…

Einfach Hammer!!! Lieblingsmensch dachte auch, bei meinem Trainingsstand werde ich wohl eine Zeit um 2 h 40 packen. Der Zieleinlauf war klasse, ich war längst nicht so groggy wie damals in Karlsruhe und ging erst einmal ins Verpflegungszelt und gönnte mir eine Cola, ein isotonisches Getränk und ein Karamalz. Alter Schwede, dank meiner zuckerfreien Ernährung schmeckt mir weder noch Cola noch das Karamalz – beides nicht ausgetrunken…

Anschließend gönnte ich mir eine Massage im Zelt – herrlich. Sowohl meine LWS als auch meine Beine wurden hervorragend massiert, das tat richtig gut. Ab an die Taschenausgabe und in Richtung Dusche. Danach wollte ich mit der Racing-App schauen, wo sich Lieblingsmensch auf der Marathonstrecke befindet – doch chancenlos…

Also abwarten… Und wir Sandbox Warriors warteten auf unseren Robert, der heute seinen 100sten Marathon lief.

Man überlege sich das mal. Ich stehe vor meinem ersten Marathon im September 2018 und er rockt heute den 100sten. Chapeau.

Ganz klar, im Zielbereich traf ich wieder zahlreiche Läufer. Und wartete auf Lieblingsmensch, der den Marathon auch super absolviert hat. Wir quatschten noch ein bißchen mit den Sandbox Warriors und machten uns dann auf den Weg Richtung Verpflegungszelt – Spaghetti mit Tomatensoße futtern. Sagt mir der freundliche Mann an der Kasse „aber wir haben keine vegetarische Soße mehr“ – „Hallo? Ich lebe in der Pfalz. Da ghert Fleisch in die Soß!“ 😉

Ab nach Hause und heute Abend nur noch Chillmodus.

… Fortsetzung folgt …

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Heute zwei Sterne. Die hab ich mir verdient. 😉

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