Ab in die Natur. Abstand finden. Batterien auftanken.

Standard

Die letzten Wochen und Monate haben k├Ârperlich an mir gezehrt. Schon lang hab ich mich ├╝bers Wochenende nicht mehr erholt. Um Abstand zu finden, fuhren Lieblingsmensch und ich heute in den Nordschwarzwald. Auf den Streifzug nach Schnee. Mit an Bord meine neuen Trailst├Âcke. Black Diamonds. Carbon.

Am Fasendsonndag will die Fahrt gut geplant sein – zumal in den D├Ârfern und St├Ądtchen Fasendumz├╝ge stattfanden. Wir fuhren die Schwarzwaldhochstra├če hinauf und suchten uns am Mummelsee einen Parkplatz. Ab ca. 800 Metern lag jede Menge Schnee und insofern waren jede Menge Wintersportler ebenfalls unterwegs. Vom Mummelsee aus starteten wir, jede Menge Menschen unterwegs, viele auf Schneeschuhen. Wir drehten zun├Ąchst eine Runde um den Mummelsee, der heute einfach verschwunden war. Unter einer Decke von Eis und Schnee…

img-20180211-wa0007-1904636603.jpg

Hammer, einfach zugefroren. Doch wer wei├č, ob die Eisdecke halten w├╝rde – von daher keine Experimente. Vom Mummelsee aus ging’s weiter zur Hornisgrinde hinauf, wunderbar mit meinen neuen Trailst├Âcken, doch auch anstrengend, da es frisch geschneit hatte und der Weg nun wirklich nicht trittfest war.

Oben auf der Hornisgrinde pfeifte der Wind und wir liefen weiter. Es war derart nebelig, dass wir kaum den Weg erkennen konnten, immer nur das n├Ąchste pinkfarbene Schild mit dem Hinweis auf Schneeschuhen. Wir beschlossen, weiter Richtung Ochsenstall / Untersmatt zu laufen, was bei dem Nebel eine Herausforderung war. Irgendwann tauchte wir wieder in den Wald ein und zwischen Ochsenstall und Untersmatt fanden wir einen Weg, der uns wieder Richtung Mummelsee f├╝hrte. Einen nahezu unber├╝hrten Trail, der im Sommer von den Mountainbikern befahren wird.

Nach 9,5 km kamen wir wieder am Mummelsee an. Die Schwarzwaldhochstra├če runterzufahren ging noch nicht, da die Durchfahrt in Forbach wegen des Fasendumzuges bis 16 Uhr gesperrt war. Also fuhren wir hoch zum Kniebis, um dort den legend├Ąren Wurstsalat zu genie├čen – ich habe meinem Lieblingsmensch ├╝ber ein Jahr von diesem vorgeschw├Ąrmt. Anschlie├čend fuhren wir die Schwarzwaldt├Ąlerstra├če hinunter, durch Freudenstadt und Baiersbronn und wieder zur├╝ck in die Pfalz.

Ein paar Stunden K├Âpfchen frei, Abstand finden.

Diese Diashow ben├Âtigt JavaScript.

Zuhause holte mich die Realit├Ąt schnell ein. Wenn jemand seine Probleme leugnet und diese nicht sehen will, dann zieht sich dies durch. Noch immer staune ich ungl├Ąubig, doch mein Weg ist klar. Kr├Ąftezehrend. Immerhin, mein BMI sinkt.

… Fortsetzung folgt …

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / ├ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / ├ändern )

Verbinde mit %s